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Mehr über mich

Auf der Suche nach echter Tiefe – fündig geworden.

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Träume und Berufe

"Seit ich denken kann, liebe ich den Austausch mit anderen Menschen.
In intimen Einzelgesprächen, genauso wie der Kontakt über die Bühne.

Als Redakteurin und (Live)-Reporterin beim Radio und Fernsehen (Radio Bremen) habe ich zwischen 2010 bis 2026 viele Jahre wahnsinnig viel Spaß gehabt. Nur eins hat mir dabei oft gefehlt: Die TIEFE. Gespräche, die viel länger sein dürfen.

Als Medium habe ich diese Lücke 2021 geschlossen. Tiefer und berührender als das Miteinander bei einem Jenseitskontakt oder einer medialen Lebensberatung geht's kaum. Dabei hatte ich das nie geplant - "Medium zu werden". Ich war nur so unfassbar fasziniert von meiner ersten Begegnung mit einem Medium (2015), dass ich
– damals noch als Herzblutjournalistin – alles darüber erfahren wollte. Bis zu dem Punkt, an dem ich dachte: "Jetzt muss ich es selbst können – den Kontakt zu Verstorbenen!" Erst dann würde ich ein für alle mal wissen, dass das alles kein schier unerklärlicher Trick, sondern tatsächlich möglich ist. Selbst mal als Medium zu arbeiten kam mir trotzdem so unerreichbar vor, wie die Aussicht auf einen Lottogewinn. Aber meine Frau Isabel und ich wollten es unbedingt.
Und so gründeten wir vor fünf Jahren "I M Medium". Der Name leitet sich von unseren Initialen ab, vor allem aber ist es ein Statement, wenn man es englisch ausspricht: I AM medium. Ich bin Medium. Das war ein wirklich wichtiger Schritt für mich: Mich dazu zu "bekennen", ungeachtet dessen, was mein Kollegium bei Radio Bremen dazu sagen könnte. Ähnlich wie bei meinem Outing als queere Person, ging aber auch mein Outing als Medium gut aus.

Von einem meiner Vorgesetzten wurde ich 2018 sogar gefragt, ob ich meine Geschichte über mein Medium-Dasein im Radio erzählen möchte. Klar! 2025 wollten meine Kolleg:innen vom Y-Kollektiv mich in einer Doku dabei haben. Ursprünglich hatte ich eine vergleichbare Doku bereits selbst als Autorin geplant. Nun interviewte ich also nicht mehr nur selbst, sondern wurde zur Protagonistin. Die Follower-Zahlen stiegen und auf Bremens Straßen wurde ich nicht mehr nur aufgrund meiner Arbeit beim Fernsehen ("Y-Kollektiv"/"buten un binnen") angesprochen, sondern eben auch ab und zu als Medium. Die steigende Bekanntheit als Medium ließ sich irgendwann nicht mehr leise nebenher leben und so entschied ich mich die spirituelle Arbeit vorerst zu meinem Hauptberuf zu machen. Der Ausstieg bei Radio Bremen Anfang 2026 nach rund 15 -überwiegend sehr glücklichen- Jahren, fiel mir trotzdem schwer. 
Doch auch wenn ich diese Tür vorerst geschlossen habe, freue ich mich erstmal über all' die neuen Türen,
die (s)ich seitdem geöffnet habe(n)...

To be continued!
 

Kontakt

Ich freue mich immer über neue, spannenden Möglichkeiten.

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